HanseMerkur Pflegezusatzversicherung

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HanseMerkur Tarif PA Pflegezusatzversicherung

Die HanseMerkur bietet mit dem Tarif PA eine scheinbar günstige Pflegetagegeldversicherung an. Die Pflegezusatzversicherung der HanseMerkur leistet in allen 5 Pflegegraden. Da der Tarif zu den starren Tarifen gehört, können Sie die Leistung nicht für jeden Pflegegrad festlegen, sondern nur die Leistung für Pflegegrad 5. Der Tarif zahlt dann je Pflegegrad einen bestimmten Prozentsatz aus.

PG1 PG2 PG3 PG4 PG5
Leistung ambulant 10% 25% 50% 75% 100%
Leistung stationär 10% 25% 50% 75% 100%
 

2. Häusliche Pflege durch einen Pflegedienst
Die HanseMerkur Pflegezusatzversicherung glänzt im Vergleich zu den anderen Anbietern durch einen günstigen Beitrag. Die Leistungen in den frühen Pflegegraden sind dafür jedoch sehr gering.
Das Pflegetagegeld der HanseMerkur leistet bei häuslicher Pflege und der stationären Pflege das Gleiche. Durch einen Zusatztarif „PZA“ kann eine Beitragsbefreiung ab Pflegegrad 1, sowie eine Einmalleistung von 3.000€ hinzuversichert werden.

 

Finanztest Pflegeversicherung
Finanztest hat die Pflegezusatzversicherung der HanseMerkur auf den 2. Platz gewählt und mit 1,4 (sehr gut) bewertet. Bei den 55jährigen erhielt die Pflegezusatzversicherung der HanseMerkur die Note 1,6 (gut). Wenn man sich das Rating im Detail anschaut, fallen jedoch deutlich schlechteren Vertragsbedingungen mit 2,4 auf.

 

Leistungs-Rating im Vergleichsrechner
Das Rating im Pflegezusatzversicherung Vergleichsrechner liegt bei 116 / 160 Punkten

 

Die Vertragsbedingungen
Die HanseMerkur Pflegezusatzversicherung bietet folgende Vorteile:

  • Einstufung der Pflegeversicherung wird übernommen
  • Keine Wartezeiten
  • Beitragsfrei im Pflegefall ab Pflegegrad 1 gegen Mehrbeitrag
  • Uneingeschränkte Leistung auch bei Pflege durch Angehörige
  • Erhöhung der Leistung nach dem Pflegekostenindex
  • Erhöhung der Leistung auch im Pflegefall
  • Leistung europaweit
  • Keine Einschränkung der Leistung, wenn die Pflegebedürftigkeit auf Sucht zurückzuführen ist
  • Leistung auch, wenn im Pflegefall ein Krankenhausaufenthalt nötig wird
  • Keine Leistungskürzung bei Meldung der Pflege bis 6 Monate nach Eintritt des Pflegefalls
 

Nachteile der HanseMerkur Pflegezusatzversicherung

  • sehr unklare Gesundheitsfragen
  • fast jede Erkrankung führt zu einem Mehrbeitrag oder zur Ablehnung
  • Beitragsbefreiung nur gegen Mehrbeitrag
  • Dynamik wird nur angeboten, wenn der Pflegekostenindex um 10% gestiegen ist

Gesundheitsprüfung
Die HanseMerkur Pflegezusatzversicherung stellt offene Fragen zum Gesundheitszustand. Neben den Fragen zu Arztbesuchen wird auch noch nach Beschwerden gefragt, welche nicht ärztlich behandelt wurden. Diese sehr umfangreichen Fragen bieten der HanseMerkur im Leistungsfall viel Potenzial, die Leistungen wegen Falschbeantwortung der Gesundheitsfragen zu verweigern.

Gesundheitsfragen der HanseMerkur Pflegezusatzversicherung:

  • 1. Fragen zur Person: Größe / Gewicht

  • 2. Bestehen und / oder bestanden in den letzten 3 Jahren
    Beschwerden, Krankheiten, Anomalien (auch Implantate [z. B. Brustimplantate]) und / oder Unfallfolgen (ggf. Kostenträger nennen), die nicht ärztlich und / oder von Angehörigen anderer Heilberufe (z. B. Zahnarzt, Heilpraktiker) behandelt wurden?

  • 3. Wurden in den letzten 3 Jahren Behandlungen / Untersuchungen von Ärzten und / oder Angehörigen anderer Heilberufe (z. B. Zahnarzt, Heilpraktiker) durchgeführt und / oder sonstige Gesundheitsstörungen / Anomalien festgestellt? (Auch solche, die der Feststellung einer frischen oder abgelaufenen Virusinfektion [z. B. Hepatitis, HIV] dienen und / oder die zu einem anderen krankhaften Befund [z. B. Rheuma, Allergien, Asthma] führten)?

  • 4. Sind Behandlungen / Untersuchungen
    durch Ärzte und / oder von Angehörigen anderer Heilberufe (z. B. Zahnarzt, Heilpraktiker) für die Zukunft angeraten?

  • 5. Erfolgt derzeit oder erfolgte
    in der Vergangenheit ein regelmäßiger Konsum von Drogen, Medikamenten und / oder Alkohol?

  • 6. Wurden in den letzten 5 Jahren
    Behandlungen in Krankenhäusern, Kureinrichtungen und / oder von Psychotherapeuten / Psychologen durchgeführt?

  • 7. Sind Behandlungen
    in Krankenhäusern, Kureinrichtungen und / oder von Psychotherapeuten / Psychologen für die Zukunft angeraten?

  • 8. Bestehen und / oder bestanden
    behördlich anerkannte gesundheitliche Schäden (z. B. Wehr- oder Kriegsdienstbeschädigungen, Schäden aufgrund von [Arbeits-] Unfällen / Berufskrankheiten, sonstige Schäden)? Falls ja, bitte Versorgungs- und ggf. Rentenbescheid beifügen.

Beurteilung durch die Pflege-Experten:
In der Praxis bringt das hohe Durchschnittsalter unserer Interessenten altersentsprechende Erkrankungen mit sich. Natürlich sind auch mehr Arztbesuche nötig, als im jüngeren Alter der Fall ist. Ausgehend von dieser Tatsache solche Gesundheitsfragen zu stellen, ist alles andere als Kundengerecht. Hinzu kommt, dass bei den Fragen mit Klammern und eckigen Klammern gearbeitet wird, mit Schrägstrichen und zahllosen Einschüben. Selbst für den routinierten Makler sind diese Fragen eine Herausforderung.
Wer die Fragen gewissenhaft und sorgfältig beantwortet hat, wird in der Regel abgelehnt. Aus der Praxis können wir Ihnen mitteilen, dass bei den folgenden Diagnosen eine Antragstellung aussichtslos ist:
Arthrose, Asthma, COPD, Fibromyalgie, Hüftersatz, Gelenkersatz, Grad der Behinderung, Herzerkrankungen, Morbus Chron, Psychischen Erkrankungen, Stents, Übergewicht schon ab BMI 27 uvm.
Selbst bei geringen Beeinträchtigungen wie Bluthochdruck oder einer leichten Wirbelsäulenfehlstellung wird bereits ein Risikozuschlag verlangt.


Fazit:
Wer wirklich nichts hat, der findet bei der HanseMerkur eine günstige Lösung für die Pflegezusatzversicherung. Allen anderen empfehlen wir auf weitere Anbieter auszuweichen.

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