R+V Pflegezusatzversicherung


R+V Pflegezusatzversicherung

Die R+V bietet mit dem Tarif PKU einen guten Tarif für die private Pflegeversicherung. Die Pflegezusatzversicherung der R+V leistet in allen 5 Pflegegraden. Da der Tarif zu den starren Tarifen gehört, können Sie die Leistung nicht für jeden Pflegegrad festlegen, sondern nur die Leistung für Pflegegrad 5. Der Tarif zahlt dann je Pflegegrad einen bestimmten Prozentsatz aus.

Leistung nach Pflegegraden:

PG1 PG2 PG3 PG4 PG5
Leistung PKU ambulant 10% 30% 70% 100% 100%
Leistung PKU stationär 10% 30% 70% 100% 100%

Die R+V Pflegezusatzversicherung leistet im Vergleich mehr für häusliche Pflege im Pflegegrad 3 und 4, als andere. Leider findet auch bei stationärer Pflege nur die gestaffelte Leistung gezahlt.

 

Finanztest Pflegeversicherung
Finanztest hat die Pflegezusatzversicherung der R+V auf die hinteren Plätze gewählt und mit 2,3 (Befriedigend) bewertet. Bei den 55jährigen erhielt die Pflegezusatzversicherung der R+V die Note 2,8 (Befriedigend).

 

Leistungs-Rating im Vergleichsrechner
Das Rating im Pflegezusatzversicherung Vergleichsrechner liegt bei 124 / 160 Punkten

 

Die Vertragsbedingungen
Die R+V Pflegezusatzversicherung bietet folgende Verbesserungen in den Versicherungsbedingungen:

  • Einstufung der Pflegeversicherung wird übernommen
  • Keine Wartezeiten
  • Beitragsfrei im Pflegefall ab Pflegegrad 4/li>
  • Uneingeschränkte Leistung auch bei Pflege durch Angehörige
  • Erhöhung der Leistung um 10% alle 3 Jahre ohne Gesundheitsprüfung
  • Leistung auch weltweit
  • Leistung auch, wenn im Pflegefall ein Krankenhausaufenthalt nötig wird
  • einfache Gesundheitsprüfung
  • keine Leistungskürzung bei verspäteter Meldung der Pflege bis 6 Monate nach Eintritt
 

Nachteile R+V Pflegezusatzversicherung

  • Keine Stationäre Aufstockung der Leistung möglich
  • Keine Dynamik im Leistungsfall
  • Einschränkungen bei Pflegebedürftigkeit durch Sucht

Gesundheitsprüfung
Die R+V Pflegezusatzversicherung fragt fast nur konkrete Diagnosen ab. Wenn eine der gefragten Diagnosen vorliegt, kann je nach Diagnose ein Risikozuschlag vereinbart werden, oder der Antrag würde abgelehnt werden.

  • 1. Fragen zur Person: Größe / Gewicht

  • 2. Haben Sie jemals einen Antrag auf Leistungen aus einer privaten oder der gesetzlichen Pflegeversicherung gestellt, wurde Ihnen dies angeraten oder wurde bereits ein Antrag auf eine private Pflege(zusatz)versicherung abgelehnt bzw. mit einem Leistungsausschluss oder einem Beitragszuschlag angenommen?

  • 3. Besteht oder bestand innerhalb der letzten 5 Jahre eine der folgenden Krankheiten?
    Gehirnblutung, Aneurysma, Hirntumor, Parkinson, Alzheimer, Demenz, kognitive Störung, Autismus, Down-Syndrom, Mikrozephalie, Muskelschwund, Querschnittslähmung, Ataxie, Multiple Sklerose, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, chronische Lebererkrankung, chronische Nierenerkrankung, Krebs, Diabetes mellitus / Zuckerkrankheit, Depression, Schizophrenie, HIV-Infektion/AIDS, entzündliches Gelenkrheuma, Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit, Zustand nach Bypass-Operation, Zustand nach Organtransplantation.

  • 4. Besteht oder bestand innerhalb der letzten 5 Jahre eine der folgenden Krankheiten?
    Bauchspeicheldrüsenerkrankung, chronische Lungenerkrankung, medikamentös behandelter Bluthochdruck, Herzerkrankung, Bluterkrankheit, Epilepsie, Osteoporose, Hüftarthrose, Kniearthrose, Lähmung oder Amputation eines Armes oder Beines, Entwicklungs- oder Verhaltensstörung, Minderung der Erwerbsfähigkeit oder Grad der Behinderung um mindestens 50%.
 

Beurteilung durch die Pflege-Experten:
Positiv zu erwähnen ist die geschlossene Fragestellung. Diese zu beantworten ist immer einfacher und sicherer für den Verbraucher, als eine offene Fragestellung, bei der alle Arztbesuche anzugeben sind. Leider ist die Anzahl der Diagnosen und auch die Wahl der relevanten Diagnosen im Pflegezusatzversicherung Vergleich eher schlecht.


Fazit:
Die Leistungsstaffel in den frühen Pflegegraden ist gut, es fehlt die stationäre Leistung analog zum gleichbleibenden Eigenanteil der gesetzlichen Pflegeversicherung. Im Pflegetagegeld Vergleich schneidet die R+V immer etwas schlechter ab, als andere. Es findet sich also eher selten ein Kunde für diesen Tarif.

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